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1

Sonntag, 29. Mai 2016, 18:59

Software und Dateien vom Amiga auf PC sichern

Voraussetungen

Aktuell habe ich einen Amiga 500 mit 1 MB Fast-RAM bei mir herumstehen, dazu den 1084S Monitor und einen Laptop (spart für das Vorhaben Platz auf meinem Tisch) mit Windows 7 ohne COM-Port, dafür mit mehreren freien USB Anschlüssen und von Cloanto den Amiga-Explorer. Es fehlen jetzt nur noch Kabelm die ich mir bereits bestellt habe und bis mitte der kommenden Woche hier aufschlagen dürften Zum einen ist das ein Kabel mit weiblichen 25-Poligen Stecker für den seriellen Anschluss am Amiga auf der anderen seite, ein weibicher 9 Poliger Anschluss für den COM-Port des PCs. Nullmodem auf COM-Port heißt das ganze. ZUm zweiten fehlt eben ein Adapterstück von 9-Polig männlich auf USB. Wie gesagt, beie Kabel sind bestellt und hängen noch im Versand.

Notfalls könnte ich ir auch einen A1200 von einem Bekannten ausleihen für das Projekt.

Ich selber besitze (ich habe jetzt nachgezählt) 35 Softwaretitel - Final Copy und Final Calc (Textverarbeitung und Tabellenkalkulation) sowie mehrere Spiele (Dune und Dune 2, Turrican 1 und 2, Lotus Turbo 1 bis 3, Battlechess, Dungeon Master und Chaos Strikes Back, Eye of the Beholder, Die Schicksalsklinge, Simon the Sorcerer und diverse andere Top Titel mehr).

was ich vorhabe

Zum ersten möchte ich diese Software auf meinem Laptop sichern, das hat mehrere Gründe. Sicherheitskopie bei Verlust oder Beschädigung der Disketten oder Beschädigung des Gerätes und eben die Weiterverwertung selbst erstellter Dateien, die seit Urzeiten schon auf den Disketten vor sich hinvegetieren. Darunter befinden sich unter anderem Facharbeiten, aber auch selbst geschrieben Pen and paper Abenteuer, ne Menge Briefe und weiteres Zeug, was ich gerne sichern würde.

Zum Zweiten möchte ich versuchen aus diversen Softwarerchiven - es gibt genug ADF-Files, also Diskettenimages im Internet ür den Amiga - einige Titel von Windows aus auf Amiga DD Disketten zu übertagen - theoretisch müsste das ja eigentlich möglich sein.

Zum Dritten ist das ein Projekt für meinen Blog, um wieder etwas zum Schreiben zu haben dafür 8o


Habt Ihr Erfahrungen mit dieser Materie? Ich will das ganze über das Nullmodemkabel übertragen und weiß auch (ich hab das geesen) daß das Sichern einer Diskette schonmal 5 bis 10 Minuten dauern könnte. Wenn ihr erfahrungen oder Kommentare dazu habt, dann bitte ich um Feedback, es soll aber eine anständige Diskussion werden und das Projekt nicht von vornherein gebashed werden :S Das Forum emulation habe ich gewählt, weil ich zum einen nicht wußte, wohin damit und zum anderen ja auf Windows ja auch emuliert werden muß, gerade um die eigenen Textdaten n moderne Programme (LaTex und LibreOffice) zu übernehmen. Falls das Forum doch nicht so passt, kanns gern woanders hin verschoben werden.

Viele Grüße

CB1JCY

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2

Sonntag, 29. Mai 2016, 19:27

Wenn die Kabel da sind, installiere AExplorer auf Amiga und PC und richte Diesen für Nutzung über die serielle Schnittstelle ein. Die Wandlung in beide Richtungen kann der AExplorer.
Fallstrick kann der USB-Ser-Adapter sein. Dieser Adapter bildet keine vollständige serielle Schnittstelle ab. Und: Disketten, die nicht im Amigadosformat sind, dürften sich nicht fehlerfrei übertragen lassen.
Aber, da warten wir erstmal ab, bis Du alles zusammen geknippert hast. ;)
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Jochen

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3

Sonntag, 29. Mai 2016, 20:30

Ja, falls es in die Hose geht, dann hol dir den 1200er und mach das fix damit. Das sind damit paar Minuten Aufwand... :D
Sind die Kondensatoren bei deines Kumpels A1200 schon getauscht? ... wenn nicht, wirds höchste Eisenbahn... das nur als Hinweis am Rande.

Achtung, Laufwerk säubern ist bei Backup machen Pflicht, da du ansonsten das Risiko eingehst, dass dir das Laufwerk deine Disketten gleich shreddert. :(
Am besten ein gesäubertes externes Laufwerk verwenden, welches du dann an jedem Amiga-Rechner dafür einsetzten kannst.

BigAgnus

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4

Sonntag, 29. Mai 2016, 21:55

Für den A1200 gibt es ja PCMCIA-Netzwerkkarten (sogar WLAN). Mittels Miami und dem Samba-Dosdriver lassen sich Amiga und PC ganz gut vernetzen - und das ohne spezielle Kabel und alte Schnittstellen. Das ist dann auch nicht so unglaublich langsam wie per Nullmodem. Ich hatte vor vielen Jahren gut am laufen und tatsächlich wird das eines meiner nächsten Amigaprojekte über dass ich natürlich wie üblich hier und in meinem Blog (http://lebelt.info/amiga) berichten werde.

Mit 'nem 500er wird das aber wohl nicht ganz so einfach sein, weil Du hier kaum eine Netzwerkkarte bekommen wirst (Gab es sowas überhaupt jemals?).

Eine Alternative wäre es, die Daten via CompactFlash-Karte auszutauschen. Vielleicht bekommst Du ja irgendwo noch sowas hier her: https://icomp.de/shop-icomp/de/produckt-…uct/aca500.html und dann einfach weiter entsprechend http://www.amiga-dresden.de/index.php?pa…ad&threadID=205.

Auf jeden Fall wünsch ich Dir viel Erfolg. Du kannst ja über Deinen Fortschritt berichten.

CB1JCY

Hausmeister

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5

Sonntag, 29. Mai 2016, 22:53

das ist ja das Problem

Für den A500 gibt es keine vernünftige Netzwerklösung. Selbst Plipbox geht nicht ohne eine Festplatte vernünftig. Deshalb eine Startdiskette mit AExplorer drauf. Die serielle Übertragung ist zwar langsam, aber zuverlässig. Ich hatte das vor Jahren mal gemacht. Da gabs den komfortablen AExplorer noch nicht. Ich hatte alles mittels Terminalprogrammen rüber geschaufelt.
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Jochen

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6

Montag, 30. Mai 2016, 08:25

Ja, eine ACA500 wäre natürlich die allertollste Lösung, auch um deinen A500 generell sinnvoll einsetzen zu können.
Aber derzeit sind die nicht zu bekommen und wann die ACA500+ endlich mal kommt....?

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7

Montag, 30. Mai 2016, 09:34

Erst mal vielen Dank für die Tipps, bei weiteren Fragen wende ich mich hier im Forum an euch. Fortschritt oder ergebnisbericht werde ich jedenfalls auf meinem Blog veröffentichen, Kategorie Retrorevival. Da kann ich gut auf alle Schwierigkeiten eingehen, Screenshots und Fotos mit posten. 8o

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8

Montag, 30. Mai 2016, 15:40

Ja ich weiß, die meisten Titel, die ich genannt habe,gibt es bereits als ADF Files im Internet zum Download. Bleiben halt hauptsächlich selbst erstellte Dokumente und auch einige Spielstände, die noch zu sichern und eventuell zu konvertieren sind.

:whistling: Übrigens habe ich bei mir im Blog unter den Hashtags Dungeon Master, aber auch unter den Kategorien Retrorevival und Spiele eine tolle Portierung des Atariklassikers Dungeon Master für Windows gefunden, der spielt sich ohner emulation fast genauso wie das Original am Atari und es gibt auch Modpacks dafür, dioe aus dem Dungeon Master ein Eye of the Beholder und so machen. 8o

BigAgnus

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9

Mittwoch, 1. Juni 2016, 10:31

[...] der spielt sich ohner emulation fast genauso wie das Original [..]
Das kann ja gar nicht sein :whistling: :D

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10

Mittwoch, 1. Juni 2016, 11:49

[...] der spielt sich ohner emulation fast genauso wie das Original [..]
Das kann ja gar nicht sein :whistling: :D


Probier das einfach mal aus, Downloadlinks habe ich da reingeschrieben :P

BigAgnus

Anfänger

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11

Mittwoch, 1. Juni 2016, 13:55

[...] der spielt sich ohner emulation fast genauso wie das Original [..]
Das kann ja gar nicht sein :whistling: :D


Probier das einfach mal aus, Downloadlinks habe ich da reingeschrieben :P
Blasphemie 8o

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12

Donnerstag, 2. Juni 2016, 22:06

[...] der spielt sich ohner emulation fast genauso wie das Original [..]
Das kann ja gar nicht sein :whistling: :D


Probier das einfach mal aus, Downloadlinks habe ich da reingeschrieben :P
Blasphemie 8o


Ein Wunder :huh:

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13

Mittwoch, 15. Juni 2016, 10:34

Seit geraumer Zeit sind meine Softwareschatzchen vom Amiga als ADF-Files bei mir aufm PC. Zudem habe ich im Internet einige tolle Softwarearchive für alte Computerprogramme aus den 80er und 90er Jahren ausfindig gemacht und meine CD/DVD Sammlung enthält auch noch einige legal erworbene CDs und DVDs mit Sammlungen verschiedenster Spiele und Programme für verschiedene Homecomputer und ROMs Da ich sowieso schon seit geraumer Zeit im Besitz eines Raspberry-Pi Modell 3B (also der neue mit 1 GB RAM) bin, möchte ich den auch als Retrokonsole nutzen, da ich bis auf die Amigas keine der anderen Konsolen und Computer besitze und die vorerst auch aus Finanziellen Gründen nicht kaufen möchte.

Ich habe hier noch einen alten Röhrenmonitor, den jemand im Elektroschrott entsorgen wollte retten können. Da der Raspi hat im allgemeinen einen recht miesen analogen Audio-Ausgang. Diesen kann man via 3,5 mm Klinke an einen Röhrenmonitor anschließen - um die Röhre als Monitor nutzen zu können. Jetzt komme ich zum Kern meines Problems. Kennt jemand - oder hat jemand damit Erfahrungen sammeln können - eine Soundkarte für den Raspberry PI? Am besten eine zum Stecken und Stöpseln und nicht zum löten. Kann mir zu dieser Kombo - Raspi und Soundkarte - auch ein passendes Gehäuse empfehlen?

Für einen normalen Flachmonitor würde das ganze ja entfallen, Sound wird ganz digital über HDMI übertragen.

Viele Grüße.

CB1JCY

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Mittwoch, 15. Juni 2016, 11:26

Für RetroPi-Anwendungen reicht eigendlich der analoge Sound, welcher an der 3,5er-Klinke anliegt. Ein Amiga, in Grundausstattung macht ja nur 8bit. und die Samplingrate ist auch nicht sooo hoch. :D
Ein passendes Kabel findest Du bei Anbietern im Netz. Achte darauf, dass es 4-polig und 3,5mm ist. Ich hab auch schon Angebote für den Pi gesehen, wo der Stecker 1,5- oder 2,5mm Durchmesser hatte. Diese gehen natürlich nicht.
Teure D-A-Wandler für die RetroPi-Verwendung würde ich nicht kaufen.
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