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1

Mittwoch, 12. März 2014, 18:19

Amiga, der doch nur ein PC ist

Hallo zusammen,

beim Thema Emulation muss ich auch direkt mal meinen Senf dazu geben. Wegen unheimlichen Teileüberschusses habe ich irgendwann letztes Jahr mal versucht einem älteren PC beizubringen als Amiga zu booten. Das natürlich nicht mit Windows und UAE im Autostart, sondern wollte das bisschen eleganter haben.
Ein Hexenwerk war das nicht, denn bei Amiga Forever ist ja alles da... Jetzt habe ich hier einen Rechner mit AMD Athlon 3000XP (2,2Ghz Singlecore), auf dem Dank KX-Light schön ordentlich ein AmigaOS3.9 bootet.

Irgendwie gehen mir jetzt aber die kreativen Gedanken aus. Wollte nur wissen, ob das mit Bauernmethoden möglich ist sowas aufzusetzen und ja es geht... ok jetzt die Frage was man damit anstellen kann. Einbauen in ein Amiga-Gehäuse ("guck ma was mein 500er alles kann :D) oder als PC lassen und zum testen nehmen (aber UAE hat man ja auch noch), oder oder oder.


Was haltet ihr von dieser Spielerrei?

Jochen

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2

Mittwoch, 12. März 2014, 18:36

Hmm, macht sich nicht ganz schlecht zum testen, zumal du dem ja recht einfach das Internet anknoten kannst, um direkt auf das ein oder andere zuzugreifen. :)
Ich hatte das auch mal vor, aber irgendwie dann den Draht zu der Idee verloren... jetzt ist ein Videospieleautomat mit Amiga Innereien mein größtes Projekt. :D

nexusle

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3

Donnerstag, 13. März 2014, 17:39

Was mich bei der KX light Variante gestört hat, war die Tatsache, dass ich es irgendwie nicht hinbekommen hatte, Disketten zu wechseln, weil's da einfach keine Oberfläche gibt/gab...

Ich hatte damals mal ne Idee... Nämlich einen SMB/SSH/oder sonst was Zugriff einzurichten, damit man der KX light Maschine auch die Disketten rüberreichen kann. Dann hat man die Floppies zwar auf der Kiste, aber kann sie nirgends "einlegen"... Hier wäre dann die zweite Idee ins Spiel gekommen - nämlich den E-UAE so zu programmieren, dass er statt einer Datei, einen Ordner als Floppy vorgesetzt bekommt und da draus dann die dort verfügbare ADF Datei als Floppy lädt. Damit hätte man schön per SSH (oder sonst was) eine ADF in den Ordner kopieren können und der E-UAE hätte die dann gehabt... Allerdings kann ich nicht programmieren und der Entwickler des E-UAE ist mir auch irgendwie entglitten...

Naja...

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4

Freitag, 14. März 2014, 10:57

Als so wie ich das verstanden habe gibt es, jedenfalls in meiner Installation, ein UAEControl, was mir erlaubt wärend der laufenden Emulation Disketten zu wechseln. Probiert habe ich das allerdings (noch) nicht. Denn ich als alteingesessener Windows-User hab ja nicht mal ne Peilung wie ich Dateien auf den "Amiga" bekomme. :whistling:

CB1JCY

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5

Freitag, 14. März 2014, 12:15

Dateien auf den Amigazu übertragen, die kleiner 720Kb sind, ist ab WB 2.0 nicht das Problem. Mit Crossdos kann ein Amiga PC-DD-Disketten lesen und schreiben.
Grössere Dateien gehen, wenn man X-Seriell Kabel verwendet. Terminalprogramme gibt es sowohl für den Amiga, als auch für jedes andere Betriebssysteme. Ansonsten kann ich noch darauf verweisen : http://www.amiga-dresden.de/index.php?pa…ad&threadID=205.
Auch einem A2000 kann man Fat95 für beliebige Laufwerke beibringen. Beim Boot-LW empfehle ich das aber nicht. ;)
Eine weitere Möglichkeit ist, Amigaformatierte Platten an den anderen Rechner anzuknippern und mit UAE zu mounten. Dann kann man Daten von der virtuellen UAE-Platte auf die gemountete schubsen. :D
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nexusle

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6

Freitag, 14. März 2014, 13:22

Meine Idee ging halt einen Schritt weiter, als nur Daten in die Emulation zu übertragen.

Mir ging es eben darum, auch die alten Clissic-Spiele zu zocken und da kommste ohne AmigaOS halt nicht weit...

CB1JCY

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7

Freitag, 14. März 2014, 13:55

Da kann man mal versuchen Windows hochzufahren und als Shell statt Explorer.exe, UAE.exe in die Registery einzutragen.
Die Bedienung des Emulators erfolgt dann mit F12. :)
Sollte die Windowsoberfläche gebraucht werden, kann man Explorer.exe nach Aufruf des Taskmanagers starten.
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nexusle

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8

Freitag, 14. März 2014, 14:53

Windows will man ja eben nicht drunter haben... Lieber einen schlanken Linux-Kern, der dann den (xyz-)UAE startet... :)

FS-UAE wäre da schon ideal, nur beherrscht der immer noch keinen Floppy-Browser (alle Floppies in einen Ordner und dann dem FS-UAE zugänglich machen)

Amiga

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9

Freitag, 14. März 2014, 20:53

ach, son PC lässt sich für viele Dinge einsetzen: als Türstopper, Briefbeschwerer oder rot-weis angemalt als Begrenzungspfosten. :D

na, aber mal im ernst, hast du schonmal Amithlon versucht? auf den alten AthlonXP rennt das unglaublich gut. und selbst der 68k UAE rennt auf den Dingern selbst ohne JIT. ;)

Jochen

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Samstag, 15. März 2014, 07:26

Der lief doch auch mit QNX drunter, wenn ich mich nicht irre und das recht gut. Zumal das QNX selbst auch noch n interessantes System ist. :D

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11

Mittwoch, 19. März 2014, 13:27

Moinsen,

... genau das meint ich ja mit null Peilung wie man da Daten draufbekommt. Windows will man drunter nich laufen lassen und wie genau diese Linux Distribution mit dem Amiga Dateisystem arbeitet hab ich noch nicht wirklich verinnerlicht. Wie man Dateien von PC zum echten Amiga bekommt weiß ich natürlich ;)
Bei dem Amiga-PC haben wirs schon mit USB-Sticks versucht, wäre ja zu schön gewesen, wenn das auf anhieb funktioniert hätte :P

Dadys_Toy

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12

Mittwoch, 19. März 2014, 18:48

AmigaOS läuft bei mir selbst nur auf echtem Amiga aber soweit ich weiß ist das OS doch auch auf den Rasp-Pi portiert worden. Wie haben die das denn gemacht? Bzw. wird da wohl auch ein Linux drunter sein. Evtl. könnte man davon was abschauen?

mfg :)

Jochen

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13

Mittwoch, 19. März 2014, 19:01

Öcht?

CB1JCY

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Mittwoch, 19. März 2014, 20:31

Fur RasPi ist mir nur Aros bekannt. AROS ist aber zum AmigaOS nicht kompatibel. :(
http://www.aros-broadway.de/
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Jochen

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Donnerstag, 20. März 2014, 07:57

Hätte mich jetzt auch sehr gewundert... wäre aber genial... ;)

lordnikon

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16

Donnerstag, 20. März 2014, 23:01

Fur RasPi ist mir nur Aros bekannt. AROS ist aber zum AmigaOS nicht kompatibel. :(
http://www.aros-broadway.de/


AROS ist nicht zum AmigaOS kompatibel? War es denn nicht mal Ziel von AROS auf API Ebene vollständig kompatibel zum AmigaOS3.1 zu sein?

Auf der Homepage steht zumindest aktuell noch:

Zitat


The goal of the AROS project is it to create an OS which:

- Is as compatible as possible with AmigaOS 3.1;
- Can be ported to different kinds of hardware architectures and processors, such as x86, PowerPC, Alpha, Sparc, HPPA and other;
- Is binary compatible on Amiga and source compatible on any other hardware;
- Can run as a stand-alone version which boots directly from hard disk and as an emulation which opens a window on an existing OS to develop software and run Amiga and native applications at the same time;
- Improves upon the functionality of AmigaOS.

( siehe aros.sourceforge.net )

Und wenn ich das richtig verstanden hab, soll klassische m68k-Amiga Software, die nicht für AROS compiliert wurde, zumindest über deren JanusUAE ausgeführt werden. (siehe https://www.youtube.com/watch?v=1_5OBinDJq8 Wobei man hier als Vorteile, gegenüber MorphOS wo man das klassische Zeug über den JIT jagt, den eigenen Speicher und die vollständige Emulation des Chipsatzes sieht. ( siehe http://www.amiga.org/forums/archive/index.php/t-62185.html oder http://aros.sourceforge.net/documentatio…mulator-in-aros

Abgesehen davon wird der UAE wohl aber nur auf x86-Kisten anständig performen ;-) Ich sollte mir AROS auch mal wieder angucken, das ist bei mir bestimmt schon 3 oder 4 Jahre her...

CB1JCY

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Freitag, 21. März 2014, 00:28

Dann installiere Aros und lasse mal Amigaprogramme, die nicht für AROS portiert wurden laufen.
Ich habe es vor 1,5Jahren zuletzt getestet. Auch die 68k-Variante.
Bin auf Deine Erfahrungen zur Kompatibilität zu Programmen die auf AmigaOS 3.1 laufen gespannt.
Und was die JanusUAE betrifft: für eine solche Nutzung klassischer Amiga-SW auf anderen HW-Plattformen brauche ich kein AROS.
Aros ist eine feine, frei erhältliche Nachempfindung das Amiga-OS zur Nutzung auf anderen HW-Plattformen.
Es ist aber zu Programmen der Classic-Amigas genauso kompatibel, wie z.B. OS4.

Gruß CB1JCY
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lordnikon

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Freitag, 21. März 2014, 06:10

Oha, ich hab selber noch kein AmigaOS4 ausprobiert, aber hatte bisher angenommen das deren JIT Compiler & drumherum zumindest genauso gut funktioniert wie unter MorphOS. Da lässt sich ein Großteil der ClassicSW für den m68K problemlos nutzen, sofern natürlich keine CustomChips verwendet werden. ( die Czech PowerPC User group hatte da mal ne Liste mit kompatibler Software gestartet: http://morphos.lukysoft.cz )

CB1JCY

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Freitag, 21. März 2014, 09:32

Das führt zu nichts, im Sinne des Threaderstellers.
MophOS ist genauso (nicht)kompatibel wie AOS4. Die verlinkte Tabelle weist das auch nach. Wenn Programme kompatibel sind, dann die, auf PPC-Basis. 68k-Programme sind in der Liste vergleichsweise wenige aufgeführt.

Deshalb, nach wie vor, die Frage: Mit welcher modernen Hard-und Software ist ein klassischer Amiga am besten nachzubilden, so das klassische Programme flüssig laufen :?:
Idealerweise sollte man nichts von der anderen Hardware merken.
Ich habe die Installationen meiner realen Amigas auf PCs gespiegelt. Diese laufen zufriedenstellend emuliert mit WinUAE und EUAE. Nur ist für o.g. Zweck noch zu viel vom Unterbau zu sehen.
Nun bin ich weniger Linux-Freak um einzuschätzen, ob mit einem schlanken Kernel und dem alleinigen Aufruf eines angepassten Emulators, als GUI, sowas gemacht werden kann :?:
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Jochen

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Freitag, 21. März 2014, 10:01

... oder einfach ein Amiga Mainboard einbauen... :thumbsup: